Digitalbüro von OBO Bettermann in Köln
Allgemein
20.07.18
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OBO: Büros für digitale Services in Köln eröffnet

Ende Juni eröffnete OBO Bettermann in Köln die neuen Büros für die digitalen Dienstleistungen des Unternehmens. Zu Gast war auch Prof. Dr. Andreas Pinkwart, nordrhein-westfälischer Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie.

Ein Standort mitten im rechtsrheinischen Köln-Mülheim und ein Gebäude, wie es nicht besser zu einem jungen Digital-Team passen könnte: In einer früheren Fabrik arbeiten seit einem halben Jahr rund ein Dutzend OBO-Kolleginnen und -Kollegen am Ausbau der digitalen Bereiche des Mendener Traditionsunternehmens. Stilecht auf dunklem Holzboden und vor Backsteinwänden.

Am Freitag, den 29. Juni 2018, fand die Eröffnungsfeier der rund 620 Quadratmeter großen Bürofläche statt. Gemeinsam mit etwa 150 Gästen begrüßten die Geschäftsführer Ulrich und Andreas Bettermann auch Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, den nordrhein-westfälischen Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie. Pinkwart nannte die Investition von OBO Bettermann eine vorbildliche Entscheidung für den Digitalstandort Nordrhein-Westfalen: „NRW kann digital hervorragend in Europa mithalten und bietet mit 25.000 Technik und IT-Absolventinnen und -Absolventen jährlich ein Fachkräftepotenzial wie keine andere Region in Deutschland.“

Die Entscheidung, die digitalen Bereiche auszugliedern und dort anzusiedeln, wo die digitale Transformation geschieht, nämlich in der Medienmetropole Köln, war logisch. Schließlich bietet Köln mit einer Entfernung von rund 100 Kilometern zur sauerländischen Zentrale in Menden, einen optimalen Kompromiss. „Es passiert gerade sehr viel auf diesem Gebiet, da müssen wir dort vor Ort sein, wo sich der Wandel vollzieht und wir auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finden, die es bisher in den ländlichen Regionen nicht gibt“, erklärte Andreas Bettermann.

Die Zeit vor der großen Transformation

OBO erntete Lob vom Minister: „Das zeigt, dass wir in NRW Digitalisierung können und gute Rahmenbedingungen bieten. Unser Vorteil ist, dass wir dazu noch eine starke Industrie und einen starken Mittelstand haben.“

Auch Klaus Jung vom Fachverband Elektroinstallationssysteme im ZVEI unterstützte die Ausgliederung des Bereichs: „Die Digitalisierung ändert unseren Arbeitsmarkt, bietet dabei aber enorme Chancen. OBO hat diese Chance der digitalen Zukunft ergriffen und geht mit dem neuen Standort und dem damit verbundenen Ausbau der digitalen Bereiche den richtigen Weg. Es wird eine neue Gestaltungskultur eingeleitet.“
Das Team am Kölner Standort unter der Leitung von Jörg Borgardt verantwortet neben dem Ausbau von OBO Construct, einem digitalen Planungstool für den maßgeschneiderten Einsatz von Produkten, die Betreuung und Weiterentwicklung aller Webseiten des Unternehmens weltweit. Außerdem erarbeitet das Team einen Online-Katalog, lenkt sämtliche Social-Media-Kanäle und koordiniert die digitalen Beziehungen des Unternehmens zu seinen Kunden.

Bei der Eröffnung in Köln (von links): Andreas Bettermann, Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Ulrich Bettermann.

Zu Gast war auch „Digital-Guru“ Karl-Heinz Land. Er ist sich sicher: „Wir leben in der Zeit vor der großen Transformation. So langsam wie sich Prozesse heute verändern, wird es nie mehr werden.“ Gut für OBO, schließlich wird mit der zusätzlichen Vernetzung auch mehr Elektroinstallationstechnik benötigt.

Geschäftsführer Andreas Bettermann kann diese Entwicklung zukünftig fördern und begleiten. Er wurde jüngst in den Beirat der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW“ im NRW Wirtschaftsministerium berufen. Damit trägt er dazu bei, gemeinsam mit dem Ministerium und weiteren achtzehn Expertinnen und -experten die Zukunft zu gestalten und eine Strategie für den Einsatz der staatlichen Förderung zu entwickeln.

Bilderquelle: OBO Bettermann